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Warum ist die Sicherheitsboje keine "Persönliche Schutzausrüstung" (PSA)?

Hier liegt ein wichtiger technischer Unterschied: Die Grundvoraussetzung für eine klassische PSA (wie eine zertifizierte Rettungsweste) ist, dass sie passiv und ohne dein Zutun schützt – also dich zum Beispiel im Falle einer Ohnmacht automatisch über Wasser hält. Das RESTUBE Safety System wurde jedoch bewusst anders entwickelt: Es erfordert im Notfall eine aktive Handlung (Auslösen) und deine Mitwirkung (Drüberlehnen). Darum fällt dieses nicht in die Verordnung (EU) 2016/425.

Das RSS kann, weil es eben per Definition keine PSA ist, nicht als Schwimmweste zugelassen werden. Die Sicherheitsboje sollte aber auch nie eine Schwimmweste sein, sondern soll vielmehr überall dort genutzt werden, wo man mehr Freiheiten und andere Auftriebsformen braucht. Unser System erfüllt höchste Qualitätsansprüche und ermöglich ganz neue Einsatzfelder. 

Wir vergleichen dies gerne mit Lawinenrucksäcken oder dem Airbag im Auto: Es sind lebensrettende Innovationen, die erst nach vielen Jahren eigene Normen erhalten haben, weil sie in keine bestehende Schublade passten. RESTUBE Safety System ist für maximale Freiheit konzipiert, wo eine starre Weste stören würde. Es ist ein Backup-System, das neue Standards für Bewegungsfreiheit setzt.

Weiterführende fachliche Informationen zu PSA und Schwimmhilfen findest du bei der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung).